Feuerwehr-bedarfsplan

 

Feuerwehrbedarfsplan / Gefahrenabwehrplan

 

Nach Art. 1, Abs. 1 des bayerschen Feuerwehrgesetzes (BayFwG) haben Gemeinden als Pflichtaufgabe, im eigenen Wirkungskreis dafür zu sorgen, dass drohende Brand- und Explosionsgefahren beseitigt und Brände wirksam bekämpft werden. Zudem muss eine ausreichende technische Hilfe bei sonstigen Unglücksfällen oder Notständen im öffentlichen Interesse geleistet werden.

 

Dazu haben die Gemeinden zur Erfüllung dieser Aufgaben in den Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit gemeindliche Feuerwehren aufzustellen, auszurüsten und zu unterhalten.

 

Hierfür ist es notwendig, dass jede an einer Straße gelegene Einsatzstelle von einer gemeindlichen Feuerwehr innerhalb einer Hilfsfrist von höchstens zehn Minuten nach Eingang der Meldung bei der alarmauslösenden Stelle erreicht werden kann.

 

Um objektiv feststellen zu können, wie die gemeindlichen Feuerwehren technisch und personell ausgestattet werden müssen und ob die Hilfsfrist in allen Gemeindeteilen eingehalten werden kann, ist es sinnvoll, dass die Gemeinden vor Ort das Gefahrenpotenzial und die vorhandenen gemeindlichen Gefahrenabwehrkräfte (= Feuerwehr) erfassen, die Situation analysieren und gegebenenfalls Verbesserungsmöglichkeiten und Maßnahmen zu deren Umsetzung formulieren.

 

 

Die Feuewehrbedarfsplanung / Gefahrenabwehrplanung ist das geeignete Hilfsmittel dafür!

 

 

Das IB-Diem erstellt nach landesspezifischen Gegenbenheiten den Feuerwehrbedarfsplan für Ihren Wirkungsbereich!

Dieser Feuerwehrbedarfsplan enthält in der Regel vier detailliert ausgearbeitete Schritte:

 

1. Durchführung einer Gefährdungsanalyse

 

Diese Analyse umfasst die Beschreibung des Gefahrenpotentials einer Gemeinde entsprechend den örtlichen Verhältnissen.

 

2. Durchführung einer Risikoanalyse

 

Hier wird das tatsächliche Einsatzaufkommen nach absoluten Zahlen, sowie die zeitliche und räumliche Verteilung von Schadensfällen und deren Eintrittswahrscheinlichkeit untersucht und dargestellt.

 

3. Bestimmung des Schutzzieles

 

Das zu erreichende Schutzniveau steht im Spannungsfeld zwischen der optimalen Aufgabenerfüllung und der Leistungsfähigkeit.

Grenzen der Leistungsfähigkeit ergeben sich durch den finanziellen Spielraum einer Gemeinde. Im Bedarfsplan wird diese Thematik aufgegriffen.

 

4. Festlegung der Ausstattung der Feuerwehr

 

Darstellung der Ist- und Soll-Struktur der Feuerwehr(en) inkl. Personalstand, Fahrzeug- und Materialausstattung, Standorte der Feuerwehrwachen, sowie Ausrückezeiten von Wohn- und Arbeitsstätten der aktiven Mitglieder.

 

Für eine optimale und zukunftsorientierte Ausrichtung Ihrer Feuerwehr(en)!

IB-Diem, Ingenieurbüro für innovatives Feuerwehrwesen

Postfach 11 51

93134 Lappersdorf

Tel: +49 (0) 941 29860423

Fax: +49 (0) 32 224080501

Web: www.ib-diem.de

Mail: info@ib-diem.de